Strafrecht

Strafrecht

Wer von Polizei und Staatsanwaltschaft in einem Strafverfahren als Beschuldigter geführt wird, sollte sich unverzüglich beraten bzw. vertreten lassen.

Die wichtigste Regel im Strafrecht lautet: SCHWEIGEN Sie umfassend gegenüber Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht! Verlangen Sie, mit Ihrem Verteidiger sprechen zu dürfen! Hierzu haben Sie in jeder Lage des Verfahrens das Recht. Sie erreichen Rechtsanwalt Alexander Held in dringenden Fällen rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0173 6691756. Sie werden schnellstmöglich zurückgerufen. Bis zum Rückruf sollten Sie weiter schweigen und nichts unterschreiben! Lassen Sie sich auch nicht in scheinbar unverfängliche Gespräche verwickeln!

Bei der Auswahl ihres Rechtsanwaltes sollten Sie darauf achten, dass der Rechtsanwalt zusätzlich die Qualifikation als Fachanwalt für Strafrecht aufweist. Nur darüber können Sie sicher sein, dass der Rechtsanwalt überwiegend Strafrecht macht und sich auf dem Gebiet des Strafrechts fundiert auskennt und auch weiterbildet. Nur der zusätzliche Titel Fachanwalt für Strafrecht bürgt für eine gute Qualifikation und Vertretung im Bereich des Strafrechts.

Rechtsanwalt Alexander Held vertritt seit mehreren Jahren Mandanten auf dem Gebiet des Strafrechts. Als Fachanwalt für Strafrecht bürgt er für kompetente, schnelle und konsequente Strafverteidigung.

Das macht einen guten Strafverteidiger aus:

Der Strafverteidiger sollte sich schnellstmöglich für Sie Zeit nehmen, wenn möglich noch am gleichen Tag! Ein guter Strafverteidiger spricht mit dem Mandanten offen und ehrlich alle Chancen aber auch und insbesondere die Risiken des Strafverfahrens an.

Eine ehrliche und vernünftige Einschätzung der Lage kann erst nach Akteneinsicht abgegeben werden. Sofortige, überraschend optimistische Prognosen sollten daher vom Mandanten kritisch hinterfragt werden.

Ein guter Strafrechtler und Rechtsanwalt bespricht mit dem Mandanten von vorneherein alle Aspekte des Mandats. Dazu gehören auch die Kosten für die Beauftragung. Fragen Sie Ihren Rechtsanwalt konkret nach den Kosten für die Strafverteidigung!

 

Das Strafverfahren

Die die meisten nicht Juristen denken, wenn sie von einem Strafverfahren oder dem Strafprozess hören im Regelfall an die an das im öffentlichen Vordergrund stehende gerichtliche Hauptverfahren.

In Wirklichkeit stellt dies jedoch nur einen kleinen Teil des eigentlichen Strafverfahrens dar, denn dieses setzt sich aus mehreren Abschnitten bzw. Einzelverfahren zusammen.

Diese sind in zeitlicher und sachlicher Reihenfolge:

  • Das Vorverfahren (auch Ermittlungsverfahren genannt)
  • das Zwischenverfahren
  • das Hauptverfahren

Das Vorverfahren fällt sodann in die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft.

Dagegen werden das Zwischen- und das Hauptverfahren vom Gericht durchgeführt.


Das Vorverfahren

Das Vorverfahren liegt in den Händen der Staatsanwaltschaft.

Den Ermittlungen selbst geht im Regelfall eine Strafanzeige oder ein Strafantrag bei der Polizei voraus. Diese Informationen gibt die Polizei an die Staatsanwaltschaft weiter, welche sodann im Rahmen des Vorverfahrens den Sachverhalt erforscht.

Bei den Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft alle belastenden und entlastenden Tatsachen bzw. Umstande zu ermitteln. Sie ist bei ihren Ermittlungen zur Objektivität verpflichtet und wird daher gerne die „objektivste Behörde der Welt" genannt.

Für den Fall, dass die Staatsanwaltschaft im Zuge ihrer Ermittlungen zu dem Ergebnis kommt, dass ein hinreichender Tatverdacht besteht, erhebt sie öffentliche Anklage.

Mit der Erhebung der Klage wechselt auch die Bezeichnung des „Täters" aus dem Beschuldigten wird der Angeschuldigte.


Das Zwischenverfahren

Mit eingehen der Akten bei Gericht beginnt sodann das sog. Zwischenverfahren. Hierbei entscheidet das Gericht, ob die vorgelegte Anklageschrift nach der Aktenlage die Eröffnung des Hauptverfahrens rechtfertigt. Das Gericht prüft letztlich, ob auch nach seiner Überzeugung ein hinreichender Tatverdacht besteht.

Kommt das Gericht zur Überzeugung, dass - in Übereinstimmung mit der Anklageschrift - ein hinreichender Tatverdacht gegen den Angeschuldigten besteht, erlässt es einen Eröffnungsbeschluss.

Kommt das Gericht jedoch zur gegenteiligen Auffassung, lehnt es die Eröffnung des Hauptverfahrens ab.


Das Hauptverfahren

Durch den Eröffnungsbeschluss wird das Strafverfahren vom Zwischenverfahren in das Hauptverfahren übergeleitet.

Daher ist der formelle Ablauf der Hauptverhandlung strengen Regeln unterworfen.

  1. Die Hauptverhandlung beginnt zunächst mit dem Aufruf der Sache.
  2. Sodann wird der Angeklagte zu seiner Person vernommen.
  3. Dann verliest der Vertreter der Staatsanwaltschaft die Anklage.
  4. Danach erhält der Angeklagte die Möglichkeit sich zu den ihm gegenüber erhobenen Vorwürfen zu Äußern. Dabei ist er darüber zu belehren, dass es ihm frei steht, sich zur Sache zu äußern. Eine Pflicht besteht nicht und auch muss das, was er sagt, nicht der Wahrheit entsprechen. Er darf lügen.
  5. Anschließend wird vom Gericht die Beweisaufnahme durchgeführt.
  6. Ist die Beweisaufnahme beendet erhalten die Staatsanwaltschaft und danach der Angeklagte bzw. sein Verteidiger die Möglichkeit ein Plädoyer oder Schlussvortrag zu halten.
  7. Nach den Plädoyers ist dem Angeklagten in jedem Falle das letzte Wort zu gewähren, wobei er auch hier schweigen kann.
  8. Nach der Beratung und Abstimmung wird die Hauptverhandlung mit der Verkündung des Urteils abgeschlossen.

Damit schließt das Strafverfahren in erster Instanz.